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Stadtbummel mit D'Artagnan in der Frankfurter Innenstadt.

Im Laufe mehrer Gespräche mit Listenhundehaltern und einigen Diskussionen in diversen Hundeforen kamen meine Bekannte, Claudia Krebs und ich auf den Gedanken mal öfter da zu verkehren, wo viele Leute unterwegs sind und man vielleicht durch Anwesenheit mal auf gut erzogene Listenhunde aufmerksam machen kann.

Da bot sich die Frankfurter Innenstadt im Raum Zeil und Bergerstraße hervorragend an und wir haben D'Artagnan einfach öfter mal mitgenommen zu gemeinsamen Einkaufsbummeln.

Wider Erwarten waren diese Aktionen ein voller Erfolg und wir kamen mit einer Menge Leute ins Gespräch, die uns auf unseren tollen Hund ansprachen, in Kaufhäusern, an Imbissständen und in Straßencafés. Besonders in den Straßencafés waren wir sehr beliebt und viele Leute wollten gerne mit an unserem Tisch sitzen um den Hund kennenzulernen.

Hierbei entwickelten sich einige interessante Gespräche und die Leute waren meist sehr erstaunt, dass so ein Pit Bull in Realität betrachtet etwas völlig anderes ist, als sie sich ein Bild von der Rasse in der Presselandschaft machen konnten. Tja, da haben wir mit ganz wenig Aufwand doch einige Leute davon überzeugen können, dass der Pit Bull Terrier nicht die mordgierige Bestie ist, die man uns immer so schön vorhält.


Souverändes Verhalten auch im Innenstadtbereich.

Ganz häufig wurde ich gefragt, ob man mal den Hund streicheln dürfe; hierbei waren besonders ältere Menschen und Kinder dankbar für diese Möglichkeit und D´Artagnan liebt es ja, im Mittelpunkt zu stehen und von allen möglichen Leuten begrabbelt zu werden. Somit waren also alle zum Ziel ihrer persönlichen Wünsche gelangt.

Eine besondere Attraktion waren wir auch am Infostand des "mobilen Tierrettungsdienstes", die sich auch gleich ein Foto von D'Artagnan wünschten, was wir natürlich gerne machen und ihnen einen Abzug zusenden.


Der Star am Stand der "mobilen Tierrettung".

Für D'Artagnan und mich sind diese Aktionen natürlich auch immer ein gutes Übungsfeld für die Wesenstests, welche bei uns in Hessen ja alle zwei Jahre wiederholt werden müssen. Dabei kann man gleich ruhiges Verhalten in Menschenmengen, Anfassen durch Fremde sowie ungewöhnliche Situationen wie etwa Aufzugfahren üben. Wobei Aufzugfahren zu einer neuen Lieblingsbeschäftigung von D'Artagnan geworden ist, kein Stadtbummel ohne wenigstens einmal Aufzugfahren. Da legt der Herr Wert drauf.


Leider nicht zu sehen, vor dem Aufzug wartete eine weitere APBT Hündin.

Vielleicht begegnet Ihr uns ja einmal bei einer unserer PR-Touren.

Einen besonderen Dank gebührt hier noch mal Claudia Krebs für die schönen Fotos, ich kann ja leider nicht gleichzeitig den Hund führen und uns knipsen.

Ein weiterer Dank gilt den Menschen, die sich die Zeit und den Mut genommen haben, uns Fragen zu stellen und bereit waren ihre oft durch Presse negativ gefärbte Meinung zu überdenken, sowie für die vielen Streicheleinheiten und Leckerlis, über die sich D'Artagnan immer sehr freut.


Claudia Henn
(Bericht: 24.07.2004)





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